Die Modellklasse der Neuen Mittelschule in Feldbach schaffte es mit einem „Webinar“ auf die österreichische Plattform von Schule im Aufbruch. Dahinter steht eine gesamteuropäische Initiative des Hirnforschers Gerald Hüther. Martin Ruckensteiner vom Österreich-Team der Initiative lud die Modellklassen rund um Melitta Kargalioglu-Lipp, Markus Pießlinger, Tatjana Reicher und Esther Seewald ein, ihr Konzept der „Schule der Zukunft“ im Rahmen eines Erfahrungsaustausches auf der Internetseite schule-im-aufbruch.at vorzustellen. Schüler und Eltern schilderten ihre Erfahrungen. Vizebürgermeisterin Rosemarie Puchleitner, sie ist die Bildungsbeauftragte der Stadt Feldbach, verdeutlichte die politische Motivation im Hinblick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen. Die wissenschaftliche Begleiterin, Susanne Herker, brachte die fachliche Expertise ein. Sie entwickelte der Schulstadt das pädagogische Konzept.

Martin Ruckensteiner zeigte sich von der deckungsgleichen Sprache und dem spürbaren Engagement der Schüler, Eltern, Lehrer, der Politik und Fachexperten beeindruckt. Die Schule der Zukunft sei in Feldbach bereits in der Gegenwart angekommen, attestierte der profunde Kenner der Szene im Anschluss an den Onlinelehrgang. Für die Feldbacher Gesinnungsgemeinschaft Hoffnung, dass die in der Modellklasse gemachten Erfahrungen der vergangenen Jahre in der Verwirklichung der neuen Lern- und Schulkultur in der im Herbst entstehenden größten „Mittelschule“ des Bezirkes Beachtung finden.

Roman Schmidt